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In diesem letzten Beitrag vor dem neuen Jahr möchte ich auf etwas eingehen, was insbesondere zu dieser Zeit des Jahres für viele Menschen eine Rolle spielt: Die Reflexion des zurückliegenden Jahres und auf dieser basierende Neujahrsvorsätze!



Diese ergeben sich oft aus Dingen, die man zu wenig gemacht hat und sind somit in den meisten Fällen klar leistungsorientiert und dem Wachstum verpflichtet. Dabei wird denke ich zu oft übersehen was vielleicht auch zu viel war und wie man Jahresvorsätze andersrum denken kann – wovon kann, oder sollte ich weniger tun. Allzu oft hört man Neujahrsvorätze wie ich möchte mehr Zeit mit meiner Familie oder Kindern verbringen! Ich möchte wieder mehr Zeit für mich und meine Hobbys, oder Sport haben! ich möchte mehr Zeit draußen in der Natur verbringen und das machen was sich für mich gut anfühlt!

Seltener heißt es dafür: Ich möchte weniger Zeit für Freundschaften oder Beziehungen investieren, die ich nur noch aus Höflichkeit aufrechterhalte! Ich möchte in der Arbeit eine kleinere Rolle übernehmen und dafür mehr Zeit für das haben, was mir wirklich guttut und mir Kraft bringt.

Diese Vorsätze sind auch positiv, aufgrund der Verringerung von etwas allerdings direkt negativ behaftet. Die Wachstumsorientierung, die sich durch alle möglichen Bereiche der Gesellschaft zieht, lässt einen glauben, dass „Rückschritte“ nicht guttun können , dabei stimmt oft klar das Motto: „weniger ist mehr“

Um echten und nachhaltigen Fortschritt zu machen der einem selbst und dem Umfeld gut tut ist es daher oft gut auch mal einen Schritt zurück einzubauen und sich darüber im Klaren zu sein, wovon man vielleicht zu viel hat. Sei das Stress in der Arbeit, höflichkeitsfokussierte Bekanntschaften, oder Tassen Kaffee am Tag. Zu Veränderung und echtem Fortschritt gehört manchmal auch ein Rückschritt!


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